By Klaus W. Usemann

Das Buch enthält eine umfassende Darstellung aller Aspekte des Gebäudebrandschutzes. Im Mittelpunkt stehen die besonderen Risiken, die gebäudetechnische Anlagen für die Ausbreitung von Rauch und Feuer in sich bergen sowie die Vorbeugung von Brandgefahren bei der Einrichtung gebäudetechnischer Anlagen (z. B. Klimaanlagen und Aufzüge) sowie bei Reparaturarbeiten (z. B. Schweißen und Trennschweißen). Der hohe Installationsgrad in Gebäuden und die Vielfalt der technischen Anlagen erfordern umfassende brandschutztechnische Spezialkenntnisse. Hierzu gehört auch die Kenntnis brandschutztechnischer Begriffe im Bauwesen sowie die Vertrautheit mit den Gesetzen, Verordnungen, Normen und Richtlinien, die das Buch übermittelt. Der Autor will das Problembewusstsein für den vorbeugenden baulichen Brandschutz vertiefen. Entsprechend beschrieben sind Brandursachen und Brandentstehung, Schutzziele und Brandschutzkonzepte, Brandschutzanlagen und ihre Aktivierung, Branderkennung und -meldung, Maßnahmen zur Brandunterdrückung, Rauchfreihaltung, Sicherung der Energieversorgung im Brandfall sowie Bauschäden und Baumängel nach Bränden. Er spricht damit Planungs- und Ingenieurbüros an, aber auch Gebäudeausrüster, Facility-Manager, Sachversicherer und Hersteller von Brandschutzanlagen.

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B. erteilt fur bestimmte Baustoffe der Klassen B1 und Al oder A2 oder fur Bauprodukte wie dammschichtbildende Systeme, Kabelschottungen, Abschottungen von breoobaren Rohren, TUren usw. - Durch ein allgemeines bauaufsiehtliches PrUfzeugnis wird die Verwendbarkeit von nicht geregelten Baustoffen der Klassen Al und B2 nachgewiesen. Auch der Nachweis von Bauprodukten und Bauarten, die hinsichtlich der Feuerwiderstandsdauer beurteilt werden, kl>ooen Uber ein amtliches bauaufsichtliches PrUfzeugnis gefiihrt werden, weoo sie in der Bauproduktenrichtlinie A Teil2 (Teil3) aufgefiihrt sind.

Diese Verantwortlichkeit wird durch den geseltschaftspolitischen Anspruch auf Lebenssicherheit und Lebensrettung erglinzt. Es ist jedoch nieht ausreichend, sich lediglich an den Mindestforderungen zu orientieren, sondem der Bauliche Brandschutz ist im Rahmen eines Sicherheitskonzeptes filr das zu errichtende oder zu andemde Gebaude der jeweiligen Situation und Nutzung anzupassen! Zu den Gebaudetechnischen Anlagen und Einrichtungen, die der Brandbekiimpfung und Sieherung des Gebaudes dienen, zlihlen Feuerloseheinrichtungen.

Neue Bauprodukte, filr die es solche teehnisehen Regeln nieht gibt oder die von ihnen wesentlieh abweiehen, mUssen wie bisher aueh einen Verwendbarkeitsnaehweis haben. Wegfallen wird das PrUfzeiehen. Aueh das naeh einigen Normen ml>gliehe PrUfzeugnis wird bauaufsiehtlieh nur noeh im Rahmen von Obereinstimmungsnaehweisen eine Bedeutung haben. Naeh den neuen Bauordnungen wird es dafur das allgemein bauaufsiehtliehe PrUfzeugnis einer anerkaooten PrUfstelle geben, bezeiehnet als sogenaoote "kleine Zulassung".

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