By Horst Kunsemüller

Das vorliegende Buch soll iiber die in einer elektronischen Rechenanlage vorhandenen und yom normalen Benutzer kaum bemerkten Betriebsprogramme infonnieren. Es beschliftigt sich mit den flir sie charakteristischen Methoden und Verfahren, die ein Arbeiten mit modemen Anlagen ermog. lichen und angenehm machen. Der textual content ist gedacht als vorlesungsbegleitendes Lehrbuch an Fachhochschulen und Universitliten sowie flir das Selbststudium. Er bietet eine Einflihrung flir Informatiker, Ingenieure und alle inter essierten Benutzer, die sich iiber die Hintergriinde des iiblichen Rechenbetriebsunterrichten wollen, Die Behandlung erfolgt in zwei Teilen. 1m ersten (Kapitel Ibis four) werden sog. Assemblersprachen vorgeflihrt und flir sie typische Programmierverfahren betrachtet; im zweiten folgen ausflihrliche Darstellungen der wichtigsten Betriebsprogramme, die mit Hilfe dieser Assemblersprachen erstellt werden. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, die Kenntnis einer hoheren Programmiersprache wie AL GOL 60 oder FORTRAN ist aber vorteilhaft. 1m iibrigen stellt dieses Buch ein Gegenstiick zu dem Band "Digit ale Rechenanlagen" des Verfassers dar, in dem die der desktop beschrie ben wurde. Urn der Allgemeinheit und Allgemeinverstlindiichkeit willen wurde auf Programme in konkreten Assemblersprachen verzichtet; die Darstellung ist aber so detailliert gehalten, da ein Codieren ohne Schwierigkeiten moglich sein sollte. Wer wegen vorhandener Vorkenntnisse oder flir einen ersten Oberblick einige Abschnitte iiberschlagen mochte, findet am Anfang der neun Kapitel je weils eine kurze Zusammenfassung. Aus Platzgriinden konnten nur relativ wenige Obungsaufgaben aufgenommen werden; ihre Zahllii t sich aber durch Codieren und Auspriifen der angegebenen Beispiele und Verfahren nach Belieben vennehren.

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Der Befehl "SP(X)" in Speicher Nr. a. neu aufgelegt werden konnen. "START(A)" lost schliefillich den Rechenbeginn aus, wobei der Befehl in Speicher Nr. (A) = 1000 als erster ausgeflihrt wird. Wir schreiben "LD(X)" und meinen "LD2000". Die Maschine mufi, erfahren, welche Adresse sie liberall flir (x) einzusetzen hat. Dies geschieht durch Vorsetzen eines einfachen (x) (ohne vorherige Buchstabengruppe) vor den entsprechenden SpeicherinhaIt. B. "Null") eingesetzt werden. 6 wiedergegeben. Sie sind natiirlich s y s t e m g e bun den, also nur als Beispiel zu verstehen, und lauten bei anderen Maschinentypen anders.

Laden, Speichern, Rechnen 27 Inhalt des Speichers Nr. 5 in den Akku kiime. Dies bedeutet gelegentlich eine niitzliche Vereinfachung. Hat man diesen Befehl nicht, so mu~ man die Zahl 5 erst in einem Speicher ablegen und dessen Adresse in den friiheren Befehl "Lade von ... " einfugen. Auch die iibrigen Befehle konnen in Ausnahmefallen recht praktisch sein, lassen sich aber fast alle durch die friiher genannten ersetzen. Die letzten beiden Befehle stehen repriisentativ fUr je zwei entsprechende Befehle fUr jedes benotigte Register.

Die Abfrage "Wenn =0" scheint etwas eingeengt zu sein. Man kann mit ihr aber auchjeden anderen Zahlenwert abfragen. B. festgestellt werden, ob der Akkuinhalt zufallig den Wert 5 hat, so braucht man nur die Zahl 5 zu subtrahieren und kann dann auf Null abfragen. Entsprechendes gilt flir die iibrigen Bedingungen. Bedingte Spriinge werden gelegentlich als bra n c h zeichnet. 0 nco n d i t ion oder auch nur skip be- 44 2. Maschinenoperationen Technische Durchfiihnmg Die Adresse des Speicherplatzes, in dem sich der gerade bearbeitete Befehl befmdet, wird irn B e f e his z a h Ire g i s t e r aufbewahrt (auch Peg e I genannt).

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